Konfliktvermittlung an Schulen

Schulische Lernprozesse sind  untrennbar verbunden mit sozialen Erfahrungen. An jedem Unterrichtstag müssen sich die Kinder und Jugendlichen diesen nicht immer leichten Herausforderungen stellen.

Dabei lassen sich Konflikte nicht vermeiden und gibt es auch mal Streit. Damit umzugehen, gehört zur sozialen Entwicklung. Gelingt das nicht, kann es im Extremfall auch zu Formen von Mobbing kommen.

Mobbing steht für systematisches böswilliges und bewusstes Handeln mit dem Ziel, einen Mitschüler oder eine Mitschülerin zunächst zu schikanieren und mit zunehmender Zeit und infolge einer Gruppendynamik "fertig zu machen“. Die Erscheinungsformen sind nicht allein körperliche und/oder verbale Gewalt sondern auch Ignorieren und schließlich geschieht Mobbing zunehmend auch über das Internet (Cybermobbing).

Schülerinnen und Schüler sollen einen friedlichen, respektvollen und demokratischen Umgang miteinander entwickeln. Deshalb  muss die Schule in ihre pädagogischen Leitlinien auch soziale Lernprozesse einbeziehen.

In der Vergangenheit sind hier mit der Ausbildung von Schülern als Streitschlichter gute Erfahrungen gemacht worden.

Der Verein zur Förderung der Kriminalitätsprävention in Stralsund e.V. finanziert nun eine Fortbildung für Schulsozialarbeiter, Mitarbeiter  von Jugendclubs und Lehrern mit dem Ziel, als „Mediator“ tätig zu sein und „im eigenen Haus“ ein Verfahren zur Reaktion entwickeln und fortlaufend Streitschlichter ausbilden zu können.

Diese Fortbildung hat im März und Mai dieses Jahres in Stralsund stattgefunden. Mit erfolgreicher Teilnahme an diesem Multiplikatorentraining zur Konfliktvermittlung  werden vom Kultusministerium MV anerkannte Zertifikate erteilt.

Im Herbst werden wir unter der Schirmherrschaft des Kommunalen Präventionsrates der Hansestadt Stralsund den Veranstaltungstag zum „Cyber-Mobbing“ in Stralsund durchführen.

 

Vereinsbüro: Frankendamm 5 * 18439 Stralsund * Telefon/Telefax 03831 - 25 44 16

Letzte Aktualisierung | 2009-12-08