Prävention lohnt sich – Sichern Sie Ihr Eigentum

Logo Einbruchschutz 2016Alle vier Minuten versuchen Einbrecher, in Wohnungen und Häuser einzudringen. Die Zahl der Einbruchsversuche, das heißt, die Zahl der gescheiterten Einbrüche, ist gestiegen und macht mehr als ein Drittel aller Einbruchsanzeigen aus. Das ist der bundesweite Trend.

In diesem Jahr findet am 30. Oktober der Tag des Einbruchschutzes statt.

Der Präventionsrat der Hansestadt Stralsund empfiehlt allen Mietern und Eigentümern, die von der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes betriebene Internetseite www.k-einbruch.de aufzusuchen. Dort gibt es eine Vielzahl von Tipps zur Sicherung von Wohnungen, Häusern und Fahrzeugen. Beim Klicken durch das „interaktive Haus“ können Vorschläge zur Abstellung von Schwachstellen eingeholt werden. Die Initiative verleiht für empfohlene Errichterunternehmen das K-Einbruch-Richter-Gütesiegel und gibt auch Herstellerverzeichnisse für empfohlene Produkte zum Einbruchschutz heraus.

Nähere Informationen zur technischen Prävention erhalten Sie auch bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, Frankendamm 21, 18439 Stralsund.

Beugen Sie vor, denken Sie an Einbruchschutz – mit Sicherheitstechnik und richtigem Verhalten!

Präventionsrat der Hansestadt Stralsund folgende Verhaltensregeln:  

  1. Gekippte Fenster sind für Einbrecher kein Hindernis. Schließen Sie auch bei kurzen Abwesenheiten Fenster, Balkon- und Terrassentüren ab. Es reicht nicht aus, die Tür einfach nur „zufallen“ zu lassen. Auch die Türen zu Keller- und Speicherräumen sowie die Hauseingangstüren sollten stets verschlossen sein.
  2. Verstecken Sie keine Ersatzschlüssel außerhalb der Wohnung. Die üblichen Aufbewahrungsmöglichkeiten unter der Fußmatte, einem Stein, einem Blumentopf sind allgemein bekannt und jedenfalls durch kurzes Suchen zu ermitteln.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung auch in der dunklen Jahreszeit und bei längeren Abwesenheiten einen bewohnten Eindruck macht. Mit Zeitschaltuhren kann das Licht zu unregelmäßigen Zeiten eingeschaltet werden und ein überquellender Briefkasten muss vermieden werden.
  4. Wenn bei der Haussprechanlage jemand „Paket“ sagt, muss es kein Zusteller sein. Fragen Sie nach, warum und zu wem jemand ins Haus möchte.
  5. Lassen Sie unter gar keinen Umständen fremde Personen in Ihre Wohnung. Wenn Sie Nachbarn im Seniorenalter haben, achten Sie bitte auch bei diesen darauf.
  6. Kennen Sie Ihre Nachbarn? Nachbarn können sich auch beim Schutz vor Kriminalität gegenseitig helfen. Ganz einfach durch eine höhere Aufmerksamkeit für alles, was in ihrem Haus und Wohnviertel passiert; z.B. Autos mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrfach langsam durchs Wohngebiet fahren, möglicherweise um lohnende Objekte zu ermitteln; z.B. Fremde, die im Haus bei mehreren Wohnungen gleichzeitig und auf dem Nachbargrundstück umherlaufen, möglicherweise um zu testen, ob jemand zu Hause ist; z.B. klirrende Scheiben, lautes Bohren und Hämmern muss nicht von einem Handwerker stammen, sondern können auch Einbruchgeräusche darstellen. Informieren Sie Ihre Nachbarn und die Polizei über verdächtige Beobachtungen.
  7. Verzichten Sie auf konkrete Abwesenheitsmitteilungen oder Urlaubsgrüße in sozialen Netzwerken bzw. auf dem Anrufbeantworter oder in automatisierten Mail-Antworten. Zumeist lässt sich mit geringem Aufwand Ihre Adresse feststellen.
  8. Prüfen Sie, ob bei Neubau, Umbau oder Sanierung Fördermöglichkeiten für Einbruchschutz-Maßnahmen für Sie bestehen.
  9. Prüfen Sie, ob Ihr Versicherungsschutz ausreicht. Betroffene von Wohnungseinbrüchen müssen mit Schäden von durchschnittlich über 3.000 Euro rechnen.
  10. Suchen Sie die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund im Frankendamm 21, 18439 Stralsund, auf und lassen Sie sich hier kompetent und kostenfrei beraten.